Villa Esche
Ein Kulturdenkmal erwacht zu neuem Leben
Mit einem Aufwand von rund 6 Millionen Euro sanierte die GGG vom Frühjahr 1998 bis Sommer 2001 eines der bedeutendsten Jugendstil-Bauwerke des Freistaates Sachsen: die von Henry van de Velde für den Chemnitzer Textilindustriellen Herbert Eugen Esche (1874 - 1962) entworfene und gebaute Villa Esche.
Die Strumpffabrikation des einflussreichen Chemnitzer Familienunternehmens Esche galt Mitte des 19. Jahrhunderts als eine der größten Textilunternehmungen in Deutschland. Besondere Bedeutung erhält die Villa allerdings durch ihren Architekten, den belgischen Maler, Grafiker und Designer Henry van de Velde.
Die "neue" Villa Esche
Im März 1998 entschloss sich die GGG, das Anwesen zu kaufen, und so eines der wichtigsten Kulturdenkmale der Stadt für eine denkmalgerechte öffentliche Nutzung zu erhalten. Die originalgetreue Gestaltung des Parks übernahm der Bremer Landschaftsarchitekt Karl Peter Schreckenberg.
Nur durch rasches Absichern des Hauses seitens der GGG konnte trotz der bereits vorhandenen starken Schäden an Haus und Nebengebäude noch sehr viel der Originalsubstanz, wie etwas das Geländer des hinteren Treppenaufganges, gerettet werden.
Seit Abschluss der aufwändigen Restaurierungsarbeiten im Sommer 2001 beherbergt die Villa Esche das erste Henry van de Velde Museum Deutschlands und dient als Kommunikations- und Begegnungsstätte für Wirtschaft, Kunst und Kultur.
Ausführlichere Informationen zum Kulturdenkmal Villa Esche erhalten Sie unter www.villaesche.de